Ein wichtiges Thema in meinen fotografischen Arbeiten ist die Beziehung des Menschen zur Natur, wie greift der Mensch ein und gibt der Natur in seiner Umgebung Form- beispielsweise im Stadtbild, Garten oder Freizeitanlage. Welche Funktion übernimmt die Natur?
Der künstliche Charakter, der bisweilen aus diesen Gestaltungen und Konstruktionen entsteht, weckt meine Neugier. Mich fasziniert, dass solche Orte oft den Charakter und Ausstrahlung einer Kulisse haben und wir selber Teil des ganzen Dekors, einer urbanen Selbstinszenierung, werden.
Bildnerische Elemente wie Farbe, Linie und Ausschnitt sind wichtige Komponenten bei der Konzeption der Arbeiten, sowie der Einfluss von Licht. Es geht mir darum, das visuelle Potential von Orten und Situationen zu erfassen und eine vordergründige, farbenfrohe Ästhetik zu schaffen, die bei näherer Betrachtung jedoch fragwürdig ist. Die Authenzität und Harmonie dieser Künstlichkeit ist einerseits sehr verführerisch, aber gleichzeitig seltsam und beinahe unangenehm. Ich sehe dies als eine Form von Dualität die mich begeistert und motiviert, auf die Suche nach “Erlebnisräumen” zu gehen, in denen Menschen, Natur und Gegenstände eine besondere Konstellation bilden.
Mich interessiert Absurdität und Konzentration auf scheinbare Belanglosigkeiten.